KSI

Funken und KSI in sichtlicher Übereinstimmung

Die Besuche der Blau-Weissen auf dem Michaelsberg haben eine jahrzehntelange Tradition. So besuchten die Funken Blau-Weiss traditionell den Siegburger Konvent der Benediktiner in der Abtei Sankt Michael. Nach dessen Auflösung setzten sie die Tradition fort, indem sie nun die Ordensgemeinschaft der Unbeschuhten Karmeliten und auch das Katholisch Soziale Institut (KSI) alljährlich besuchen. Schon kurz nach Einzug des KSI in die neuen Räumlichkeiten auf dem Michaelsberg im Jahr 2017 statteten die Funken dem Institut und seinem langjährigen Leiter Prof. Dr. Ralph Bergold, der im vergangenen Sommer in den Ruhestand ging, ihren ersten karnevalistischen Willkommensbesuch ab.
Auch in dieser Session setzten die Blau-Weissen diese Tradition fort und machten dem KSI und seinem kommissarischen Direktor André Schröder die Aufwartung. Als dieser erfreut die Abordnung der größten und ältesten Siegburger Karnevalsgesellschaft gemeinsam mit Birgit Meyer aus dem Direktionssekretariat des KSI und dem pädagogischen Referenten Andreas Kaul zu ihrem diesjährigen Besuch empfing, war auch diesmal ein Gesprächsthema schnell gefunden: Der in offensichtlich übereinstimmender Haltung deutlich sichtbare Einsatz sowohl des Institutes als auch der Funken für Demokratie und gegen Extremismus. Während das KSI nämlich mit einem großen Banner am Turm der ehemaligen Abtei für „Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt“ warb und sich damit weithin sichtbar positionierte, gaben auch die Funken Blau-Weiss bereits mit ihrem diesjährigen Sessionsorden ein starkes Statement für Demokratie und Vielfalt und gegen Rechts ab. Zudem präsentierte die Große Tanzgarde der Funken einen eigens auf den Song „Kein Kölsch für Nazis“ zusätzlich einstudierten Gardetanz, mit dem die jugendlichen Tänzerinnen und Tänzer ebenfalls ein klares Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt sowie gegen Hass und Ausgrenzung setzten. Unter dem Wahlspruch „Jeck sein, heißt Haltung zeigen“ machten sie damit deutlich, dass der Karneval, über den beim Funkenbesuch auf dem Michaelsberg natürlich ebenfalls ausgiebig gesprochen wurde, nicht nur für ausgelassenes Feiern steht, sondern auch für Gemeinschaft, Werte und Haltung.

Und noch in einem weiteren Punkt herrschte Übereinstimmung zwischen den Funken und dem von ihnen mit ihrem Sessionsorden ausgezeichneten kommissarischen Institutsleiter: So war man sich darüber einig, dass die Tradition der blau-weißen Besuche beim KSI auch unter dessen neuer Leitung wünschenswert ist und dementsprechend auf jeden Fall aufrecht erhalten und fortgeführt werden sollte.

Foto:
Gemeinsamer Standpunkt nicht nur für das obligatorische Foto vom Besuch der Funken beim KSI: Der mit dem Funkenorden geschmückte kommissarische Direktor des KSI André Schröder (3. v.r.) und Birgit Meyer aus dem Direktionssekretariat (r.) zwischen den mit dem hauseigenen Kräuterlikör „anno 17“ bedachten Blau-Weissen, Präsident Peter Stangier (2. v.r.), Adjutant Klaus Stock (3. v.l.) und den Funkenoffizieren (v.l.n.r.) Lothar Schmitz, Volkmar Johnen und Frank Breidenbach. (Foto: © Andreas Kaul, KSI)

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